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Rhauderfehn, 23. Juli 2010:
Antrag von GRÜNEN-Ratsmitglied Ernst Claußen
Die Verwaltung wird beauftragt, eine Strukturanalyse der Landwirtschaft im Gemeindegebiet mit der Zielsetzung zu erstellen, frühzeitig die Entwicklung der heimischen Landwirtschaft, strukturelle Veränderungen, Hofnachfolgen und –aufgaben sowie Umwandlungen der Produktion darstellen zu können, um rechtzeitig auch planerische Steuerungsmöglichkeiten sowohl für privilegierte Vorhaben als auch für Großvorhaben in der Mast, in der Energieerzeugung und bei nachwachsenden Rohstoffen in den gemeindlichen Gremien zu beraten zu können.
Begründung
Die Bestandsdichte der Mastanlagen sowie der Flächen und Anlagen im Bereich nachwachsender Rohstoffe im Cloppenburger und emsländischen Raum sowie in unserem Nachbarland veranlassen Investoren und Betreiber, in andere Gebiete auszuweichen. Da wird Ostfriesland und insbesondere das südliche Ostfriesland, das Overledingerland und somit unsere Gemeinde nicht lange eine Insel der Glückseligen bleiben.
In Nachbargemeinden nimmt bereits die Zahl von industriellen Mastanlagen und NawaRo-Anlagen deutlich zu, begleitet oft von Protesten von Anliegern.
In der Samtgemeinde Jümme, in der Gemeinde Ostrhauderfehn, in Westoverledingen, bald auch in Bockhorst, in Ditzum, in Pogum entstanden oder entstehen diese agrarindustriellen Großbetriebe mit den bekannten negativen Auswirkungen auf ihr Umfeld.
Gerade Gemeinden, die auf Tourismus setzen, müssen alle Möglichkeiten nutzen, Einfluss auf solche Entwicklungen zu nehmen, wo irgend möglich im Benehmen mit der Landwirtschaft und allen Betroffenen.
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Rhauderfehn, 07. Februar 2010:
GRÜNE gegen Biogas-Projekt
Den aus der Presse zu entnehmenden Absichten eines hier ansässigen Landwirts, auf Hofflächen mitten in der Ortschaft eine Biogasanlage als privilegiertes Vorhaben zu errichten, werden die Grünen in R´fehn stärksten Widerstand entgegen setzen.
Weder dürfen als Folge des wuchernden, unkoordinierten Wildwuchses solcher Anlagen im Biogasboom weitere Landstriche „vermaisen“, noch darf der innerörtliche Verkehr durch die extreme Belastung durch den Anlieferverkehr erschwert werden.
Das Baugesetzbuch muss „privilegierte Vorhaben“ neu fassen und diese einer stärkeren Kontrolle und landesweiten Koordinierung unterstellen.
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GRÜNE zur Schwimmbad-Diskussion
Noch ist der erste Spatenstich nicht getan: nicht für das Lehrschwimmbecken in Collinghorst und nicht für eine Schwimmhalle am Schulzentrum. Noch bleibt Zeit zur Besinnung und für eine ehrliche Suche nach einer auch langfristigen Lösung für das Anliegen, Rhauderfehner Schülerinnen und Schülern einen angemessenen Schwimmunterricht und so weit möglich, auch einen weiterführenden Schwimmsport zu ermöglichen.
In einer Zeit steigender Defizite in den kommunalen Haushalten, da andere Kommunen die Schließung öffentlicher Einrichtungen, auch von Schwimmbädern, erwägen oder die Gebühren für die Nutzung derselben erhöhen, ist es schon anachronistisch, wenn in unserer Gemeinde der Neubau eines Bades geplant wird . Schon die Unterhaltung des vorhandenen Freibades erfordert hohe Zuschüsse der Kommunen, jedes weitere Bad zieht weitere Unterhaltskosten nach sich, die jährlich anfallen.
Da die Schülerzahlen im Primarbereich weiter deutlich zurück gehen, wird sich auch der Bedarf nach Erstschwimmuntericht entspannen. Die Kommune hat hohe Aufwendungen für die Unterhaltung ihrer 8 kleinen Grundschulen mit ihren eigenen Turnhallen zu leisten – zu wessen Lasten wird da Bau und Unterhaltung eines Lehrschwimmbeckens gehen ?
Für die Errichtung einer Schwimmhalle am Schulzentrum ist der LK als Träger zuständig. Wird dieser die nötigen Mittel aufwenden können und wollen, nachdem er im Verlaufe des Jahres dort eine Mensa und eine Zweifachturnhalle erstellt ?
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Rhauderfehn, 05. November 2009:
Gedanken der Rhauderfehner und der Ostrhauderfehner GRÜNEN zur Verbesserung von Entwicklungschancen ihrer Gemeinden
Vorbemerkung.
Als vor rund einem Jahr im Rahmen des Regionalen Raumordnungsprogrammes die Gemeinde Rhauderfehn einen Antrag auf Zuweisung mittelzentraler Teilfunktionen beantragte, fielen die Reaktion des Landkreises Leer und die der beiden Mittelzentren Stadt Leer und Stadt Papenburg zurückhaltend bis ablehnend aus. Es wurde deutlich, dass die beiden vorstehend genannten Städte eifersüchtig ihren jeweiligen Status als Mittelzentren in den Bereichen Einzelhandel, Bildung, Gesundheitsvorsorge, Verkehr, Kultur etc. verteidigen werden.
Überlegungen zu einer gemeinsamen Initiative der Gemeinden Rhauderfehn und Ostrhauderfehn zur Erlangung mittelzentraler Teilfunktionen.
Im Frühjahr dieses Jahres wandten sich die Gemeindegremien Rhauderfehns an Ostrhauderfehn, um auszuloten, ob eine gemeinsame Vorgehensweise beider Gemeinden bessere Chancen zur Erlangung mittelzentraler Teilfunktionen ergeben könnte.
Die GRÜNEN erarbeiteten dazu auch eigene Vorstellungen, wie mittel- und langfristig eine positive Entwicklung Rhauderfehns und Ostrhauderfehn gestaltet werden kann.
Trotz der Bemühungen, Gemeinsamkeiten in den Vordergrund zu schieben, war und ist die Zusammenarbeit der beiden Fehngemeinden teilweise von Eifersüchteleien geprägt. Dieses zeigt sich vornehmlich bei der Ansiedlung von neuen Unternehmen, wo die Verwaltungen und Ratsgremien der beiden Gemeinden eher gegeneinander als miteinander agieren. Andererseits können die beiden Gemeinden aber auch auf bemerkenswerte Kooperationserfolge verweisen. Ohne eine gemeinsame Strategie wäre es wohl kaum möglich gewesen, ein Gymnasium nach Rhauderfehn und eine Realschule in Ostrhauderfehn zu etablieren. Als weitere positive Kooperationsbereiche sind der Schwimmbad- und der Abwasserverband hervorzuheben.
Den GRÜNEN stellt sich die Frage, ob es bei der jetzigen Konstellation einen Erfolg in dem Bemühen geben kann, mittelzentrale Funktionen zu erreichen. Rhauderfehn (ca. 103 qkm und rund 17.300 Einwohner) und Ostrhauderfehn (ca. 51 qkm mit rund 10.700 Einwohnern) werden es nach unserer Einschätzung auf jeden Fall schwer haben, das angestrebte Ziel zu erreichen. Nur wenn es gelingt, dass beide Gemeinden wie in dem vorhergehenden Absatz beschrieben, eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit auf allen Feldern hinzukriegen, welche für die Erlangung des angestrebten Status eines Mittelzentrums notwendig sind, dann bestehen Erfolgsaussichten.
Denn neben den Städten Leer und Papenburg dürften auch die Nachbargemeinden Westoverledingen und Saterland mit Argusaugen alle gemeinsamen Vorgehensweisen von Rhauderfehn und Ostrhauderfehn begleiten.
Gedanken rund um eine freiwillige Fusion beider Fehngemeinden.
Vorab möchten wir klarstellen, dass dieses Thema keine Forderung der Rhauderfehner und Ostrhauderfehner GRÜNEN, sondern nur einen Gedankengang rund um die Zielstellung zur Erreichung mittelzentraler Funktionen darstellt.
Wir möchten unsere Gedanken ausschließlich unter dem Gesichtspunkt der jetzt angeschobenen Diskussion um die Erlangung eines erhöhten Statu(u)s der beiden Fehngemeinden gedeutet sehen. Sollte das angestrebte Ziel durch die beiden selbständigen Gemeinden zu erreichen sein, erübrigt sich die Fusionsdiskussion. Aber sie sollte nicht von Vornherein ausgeschlossen werden, wenn nur über eine solche Vorgehensweise die Zukunftsaussichten von Rhauderfehn/Ostrhauderfehn zu verbessern wären.
Der Gedanke einer freiwilligen Fusion wurde im Herbst 2007 von dem Rhauderfehn BfR-Ratsherrn Theo Reemts in die Diskussion eingebracht und nach kurzer und zum Teil heftiger Diskussion letztendlich verworfen. Immerhin vereinbarten beide Gemeinden, künftig eine verbesserte Kooperation anzustreben.
Mit wachsender Aufgabenlast und zurückgehenden Steuereinnahmen gewinnen in kleineren Gemeinden die sachlichen Gründe für eine Fusion mit einem Nachbarn an Gewicht. Zumeist emotionale Gründe sprechen oft dagegen, so dass ernsthafte Überlegungen zu Vor- und Nachteilen zumeist bereits im Anfangsstadium abgewürgt werden. Hinzu kommt, dass ein Umsetzungsprozess zu einer freiwilligen Gemeindefusion – auch wenn alle Beteiligten das Vorhaben positiv begleiten sollten – sich trotzdem über mehrere Jahre erstrecken würde.
Eine Gemeindefusion muss jedoch nicht automatisch mit dem Bedeutungsverlust von Gemeindeteilen oder mit einem Rückgang der Bürgernähe einhergehen.
Eine Gemeindefusion auf freiwilliger Basis kann erst einmal nur Gegenstand von Gedankenspielen sein. Es dürfte jedoch der Schluss nahe liegen, dass der Kopf eher Ja zu einer Fusion sagen, sich im Bauch aber Widerstand regen wird.
Bei Fusionsdiskussionen werden von den Gegnern mannigfaltige Gründe für die Aufrechterhaltung des Status quo ins Rennen geführt; aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es auch viele gute Gründe für eine Gemeindefusion geben kann. An erster Stelle wären hier mittel- und langfristig die Einsparungsmöglichkeiten und ein verbessertes Auftreten einer dann bevölkerungsgrößeren- und wirtschaftsstärkeren Gemeinde gegenüber Landkreis(en) und bestehenden Mittelzentren zu nennen.
Nicht überschätzt werden sollte der kurzfristige Spareffekt von Gemeindefusionen, in den ersten Jahren bringt ein Zusammenschluss vor allem Umstellungskosten mit sich. Des Weiteren haben Umfragen gezeigt, dass die Gemeinde als identitätsstiftende Ebene einen Spitzenplatz einnimmt. Aber fühlen sich die Rhauderfehner in erster Linie wirklich als „Rhauderfehner“, oder doch eher als Collinghorster, Burlager, Klostermoorer oder Rhauder etc.? Gleiches dürfte auch für die „Ostrhauderfehner“ gelten. Und ganz schwierig wird es für die Identität der Langholter, deren Ort ja bei der Gründung der beiden Fehngemeinden mittendurch getrennt wurde!
Die Fehntjer GRÜNEN könnten sich eine Gemeindefusion auf freiwilliger Basis nur dann vorstellen, wenn sie von der Bevölkerung Rhauderfehns und Ostrhauderfehns mehrheitlich gewollt wird, wenn die örtliche Zusammengehörigkeit dabei geschützt werden kann, und zugleich die Leistungsfähigkeit der „neuen“ Gemeinde gesichert wird.
Dem Vernehmen nach fördert die Niedersächsische Landesregierung Gemeindefusionen, welche auf freiwilliger Basis erfolgen sogar massiv mit Steuermitteln. Dieses bedeutet, dass das Land Niedersachsen solcherart neu entstehende Gemeinden bei deren Entschuldung hilft. Das finanzielle Honorationsmodell der Landesregierung ist allerdings, laut Koalitionsvereinbarung, bis 2011 befristet und lässt nicht all zu viel Bedenkzeit bei den Gemeinden zu.
Aktuell gibt es in Niedersachsen erst wenige Überlegungen, regionale oder sogar flächendeckende kommunale Neugliederungen anzustreben. Aber die künftig mit Sicherheit zunehmende Finanzmittelknappheit der Gemeinden könnte solcherart von oben angeordnete Fusionspläne schnell wieder aufleben lassen.
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Rhauderfehn/Ostrhauderfehn, 25.07.2009:
Ausgrenzungsversuche
Nachstehend finden Sie Informationen über Bemühungen von drei Einzelratsmitgliedern aus den Gemeinden Rhauderfehn und Ostrhauderfehn, um an einem Gedankenaustausch zu einem für beide Gemeinden wichtigen Thema teilnehmen zu können. Konkret geht es um einen Antrag der Gemeinde Rhauderfehn, einen höherwertigen Status zwischen den Mittelzentren Leer und Papenburg zu erzielen. Das Begehren ist so gefasst, dass auch Ostrhauderfehn davon profitieren soll. Eine Aufwertung hätte auf jeden Fall positive Auswirkungen auf die Entwicklungsmöglichkeiten beider Gemeinden.
Dazu wurden alle Ratsmitglieder der beiden Gemeinden schriftlich informiert, dass am 5.August im Rathaus Ostrhauderfehn ein Gedankenaustausch stattfinden wird. Einladender ist dazu BM Harders. Die beiden "kleinen" Parteien in den Räten - Grüne und FDP - haben jeweils eigene Ziel- und Umsetzungsvorstellungen entwickelt. Als in die Räte gewählte Vertreter ihrer beiden Parteien gehen die Rhauderfehner Ratsmitglieder Ernst Claußen (Grüne) und Jens Noormann (FDP) sowie Manfred Cybalski als Grüner im Ostrhauderfehner Rat davon aus, dass es demokratischen Gepflogenheiten entsprechen müsste, dass sie auch ihre jeweiligen Standpunkte auf dem Gedankenaustausch darlegen können.
Der Ostrhauderfehner BM Harders als Gastgeber weigert sich jedoch aus formalen Gründen, die 3 Gemeinderäte an dem Treffen teilnehmen zu lassen, da sie keine Mitglieder der jeweiligen Verwaltungsausschüsse sind. Wir sehen dieses jedoch als Ausgrenzung an und werden uns damit nicht abfinden.
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Rhauderfehn, 30.06.2009:
Grüne diskutierten über umstrittene Sicherstellung von Landschaftsteilen
Auf einem Treffen der Oberledinger GRÜNEN diskutierten deren Mitglieder und Freunde aus den Gemeinden Westoverledingen, Rhauderfehn und Ostrhauderfehn ausführlich über die vom Leeraner Landrat verfügte Sicherstellung von rund 1.850 ha Landschaftsteilen Bereich des Oberledinger Dominalmoor-Klostermoores.
Gegen diese Verfügung laufen viele dortige Landwirte Sturm. Auf den ersten Blick klingt die Verfügung durchaus plausibel. Es soll vor allem gesichert werden, dass diese Flächen in ihrer derzeitigen Form belassen werden und nicht zu Gunsten eines massenhaften Maisanbaues umgebrochen werden können.
Probleme sahen die Ratsherrn Detlef Hermann (Westoverledingen) und Ernst Claußen (Rhauderfehn) sowie die Teilnehmer an der GRÜNEN-Diskussionsrunde – darunter auch Landwirte – bei den „Torfauflagen“ in dem Sicherstellungsgebiet.
Es gelingt schon jetzt nicht, bereits ausgewiesene Moorflächen einer dauerhaften Renaturierung zuzuführen. Statt ständig neue Flächen auszuweisen, sollten die "Altflächen" besser betreut werden
Wenn die an ein Wasserschutzgebiet gebundenen Auflagen ein Tiefkuhlen verbieten, Grünland obendrein Voraussetzung für die Wasserspeicherung ist, warum dann neue Auflagen für das "Dominalmoor" ?
Wenn das Schutzgebiet dennoch kommt, muss darin doch sichergestellt sein, dass dort auf Dauer kein Torfabbau erfolgen darf und für die Unterhaltung der Flächen dauerhaft Landwirtschaft in einer mit den Betroffenen ausgehandelten Form möglich ist, die Maisanbau ausschließt.
Des Weiteren befassten sich Die GRÜNEN mit den Ergebnissen der letzten Ostrhauderfehner Ratssitzung. Dabei wurde volles Verständnis für die Reaktion der rund 100 Zuhörer gezeigt, welche sich entsetzt von den Abstimmungen zu dem Biogaskraftwerk und der generellen Einführung von Bürgerbefragungen zeigten.
Unverständlich finden es die GRÜNEN, so deren Ratsherr Manfred Cybalski, dass die Ratsmehrheit aus UWG/CDU und Bürgermeister Harders sich kommentarlos weigerte, die Ostrhauderfehner Einwohner in die Entscheidungsprozesse der Gemeinde einzubinden.
Es muss jetzt befürchtet werden, dass das Interesse der Bürger, sich für Angelegenheiten zu engagieren, welche ihr unmittelbares Lebensumfeld betreffen, weiter abnehmen wird.
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Rhauderfehn, 20.03.2009:
Anfragen und Stellungnahmen der GRÜNEN im März 2009
Altlasten (ehemalige Mülldeponien)
Die schriftliche Anfrage an die Verwaltung ergab, dass alle Altlasten erfasst und vom Kreis begutachtet wurden. Da alle Deponien hier im Außenbereich liegen und keiner Überplanung im Wege stehen, wird die Gemeinde hier nicht aktiv werden. Zeitgleich gibt es über das Konjunkturpaket einen zweckgebundenen Topf „Altlasten“, der aber nur vom Landkreis genutzt werden kann. Es gibt sie also, unkontrolliert angelegte Deponien, über die „das Gras gewachsen“ ist.
Rundwanderweg um das Fehntjer Meer
Der grüne Antrag auf Einrichtung eines Wanderweges um das in einem Landschaftsschutzgebiet gelegene Langholter Meer wurde abgelehnt, nachdem die untere Naturschutzbehörde Bedenken wegen des Schutzstatus angemeldet hatte und einen Wanderweg als „erhebliche Störung“ wertete. Keine Bedenken haben der Rat und die Naturschutzbehörde allerdings gegen die Herausnahme eines Areals aus dem Schutzgebiet zwecks Anlage eines Reisemobilstandplatzes !
Maststall (angebunden an eine bestehende 0,5-MW-Biogasanlage)
Unter den gegebenen Bedingungen – Nutzung Windenergieanlagen – wird der Antrag eines Landwirtes aus Klostermoor auf Errichtung einer Großmastanlage keinen Erfolg haben. Die Verwaltung sieht keine Veranlassung für eine Veränderung des Flächennutzungsplanes zu diesem Zweck.
Aber eines wird deutlich: Auch unsere Region wird zunehmend attraktiv für Großmäster. Wir Grünen werden sehr aufmerksam sein und uns gegen diese Entwicklung stemmen.
Mittelzentrum
Mittelzentrale Funktionen hat Rhauderfehn im Einzelhandel und in der ärztlichen Versorgung längst. Ob die weitere Entwicklung besonders des Einzelhandels auch nachhaltig angelegt ist wird aus grüner Sicht kritisch gesehen, schließlich gibt es schon reichlich Leerstände. Die Konzentration von Einzelhandel und medizinischer Versorgung in der Ortsmitte verdichtet den Verkehr um den Kreisel erheblich. Die verkehrliche Infrastruktur und mögliche neue Straßenführungen werden von den GRÜNEN sehr kritisch bewertet werden.
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Rhauderfehn, 07.01.2009:
Fragen zu früheren Mülldeponien
Die Grünen-Ratsherrn Ernst Claußen (Rhauderfehn) und Manfred Cybalski (Osthauderfehn) wurden in letzter Zeit von mehreren Bürgern der Ortsteile Holterfehn, Holte und Rhaude darauf hingewiesen, dass es über einen mehrjährigen Zeitraum bis Anfang der siebziger Jahre eine Mülldeponie am Tüntjerweg gegeben haben soll. Dem Vernehmen nach sollen dort neben Hausmüll auch Stoffe abgelagert worden sein, welche heute als Sondermüll einzustufen sind. Die Deponie auf dem östlichen Ufer des Hauptfehnkanals/Langholter Tief dürfte der Grenzziehung nach zwar auf Rhauderfehner Gemeindegebiet liegen, aber die Nutzung soll durch die Vorgängergemeinden von Rhauderfehn und Ostrhauderfehn erfolgt sein.
Daher haben sich beide Ratsherrn mit gleich lautenden Fragen an die Bürgermeister von Rhauderfehn bzw. Ostrhauderfehn gewandt:
1) Ist es zutreffend, dass sich am Tüntjerweg in Höhe des Schlenkers rund um die kleine Waldfläche bis zu Beginn der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts eine Mülldeponie befand ?
2) Wurden bei der Stilllegung der Mülldeponie alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, so dass keinerlei Gefährdungen für die umliegenden Landflächen und die Gewässer möglich sind ?
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Rhauderfehn, 20.11.2008:
Ortsrat Burlage gegen Biogasanlage
Der Rat des Rhauderfehner Ortsteils Burlage hat sich in seiner letzten Sitzung einstimmig gegen das auf dem Gelände der Osthauderfehner Firma Strenge geplante Biogskraftwerk ausgesprochen.
Der Ortsrat ist der Ansicht, dass man die Ängste der Bürger zu berücksichtigen habe. Eine derartige Anlage sei mit zu vielen Risiken für unsere Bevölkerung verbunden.
Die Rhauderfehner Grünen begrüßen ausdrücklich das Votum des Ortsrates.
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Rhauderfehn, 08.09.2008:
Drei Grünen-Anträge an den Gemeinderat
1. Steigende Energiekosten zwingen auch die Kommunen zum Handeln. Auf Anregung der Grünen gab die Gemeinde eine Untersuchung der Energieeffizienz in ersten drei öffentlichen Gebäuden in Auftrag, aus denen nun Maßnahmen zur Energieeinsparung folgen. Sie betreffen zunächst Rathaus und zwei Grundschulen.
2. Im Planfeststellungsverfahren zur Entlastungsstraße Rhauderwieke - Rajen wird es keine Zustimmung der Grünen geben. Nach unserer Erkenntnis erzeugen neue Straßen neue Verkehre. Bau- und Unterhaltungskosten belasten den schmalen Etat zu Lasten der übrigen Gemeindestraßen. Für die Grünen hat der Wegebau für den nichtmotorisierten Verkehr Vorrang.
3. Zur aktuellen Planung einer Biogasanlage im Nachbarort Ostrhauderfehn wird der Grünen-Ratsherr Ernst Claußen eine Anfrage zur nächsten Gemeinderatssitzung stellen, um mögliche Transportbelastungen gemeindlicher Straßen und deren Anlieger zu erfragen. Rechtzeitig müssen dann mögliche Auflagen für diese Transporte bedacht werden, besonders um Anlieger vor unzumutbaren Belastungen zu schützen.
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